Wie funktioniert ein Deck mit +1/+1-Marken im Commander?
+1/+1-Marken bleiben: Anders als ein Pump-Zauber verschwinden sie erst, wenn die Kreatur das Spiel verlässt. Ein Marken-Deck verteilt sie auf viele Kreaturen, vervielfacht sie und legt jeden Zug neue nach, bis sein Board im Kampf nicht mehr zu schlagen ist.
Wie ein Marken-Deck gewinnt
- Im Kampf. Ein Board, das jeden Zug wächst, ist dem Tisch irgendwann einfach über.
- Schaden aus Marken. Walking Ballista und Shalai and Hallar machen aus Marken direkten Schaden.
- Wuchern. Eine Marke auf alles, dann jeden Zug wuchern lassen.
Welche Karten ein Marken-Deck braucht
- Marken-Leger: Kreaturen und Zauber, die Marken verteilen, etwa Rishkar und Cathars’ Crusade.
- Verdoppler: Hardened Scales, Branching Evolution, Conclave Mentor, Doubling Season.
- Wuchern: Karn’s Bastion, Inexorable Tide, Evolution Sage.
- Schutz vor Wipes: The Ozolith behält die Marken, wenn Kreaturen sterben.
Stärken und Schwächen
Marken-Decks laufen verlässlich und sind schwer zu überflügeln, und Verdoppler machen jede Karte stärker. Das Risiko liegt in der Ballung: Große Kreaturen sind große Ziele, und ein Board Wipe nimmt alle Marken mit. Verteile die Marken auf mehrere Kreaturen und halte einen Weg zum Wiederaufbau bereit.
Häufige Fehler
- Alle Marken auf eine Kreatur. Das ist dann ein Voltron-Deck, mit allen Risiken von Voltron.
- Verdoppler ohne Marken-Leger. Hardened Scales bringt nichts, wenn keine Marken gelegt werden.
- Keine Ausweichfähigkeiten. Auch große Bodenkreaturen werden einfach mit einem Chump-Blocker aufgehalten.
Für wen sind Marken das Richtige?
Für alle, die stetiges Wachstum mögen, gern zusammenzählen und zusehen, wie ihr Board jeden Zug größer wird. Gut geeignet auch für Einsteiger, weil jede einzelne Karte leicht zu verstehen ist.